Jeder Extremist ist Mist?

Der Bericht vom RGA vom 18.10.11 enthält leider, außer einer schon extremistischen Ausdrucksweise durch die JU- Vertreter, wenig Inhalte. Was hat den Herr Biesenbach gesagt? Es geht schon los, wenn es einen "Arbeitskreis gegen Rechts" gibt. Die Bezeichnung Rechts stammt aus dem Reichstag, wo die Konservativen rechts saßen. Müsste es nicht politisch korrekt heißen gegen Rechtsextremismus? Und jetzt trompetet die JU: "Jeder Extremist ist Mist!" Auch ein Extremist ist ein Mensch. Und wenn die JU dies so sagt, sagt diese das bestimmte Menschen Mist sind. Diese Aussage finde ich ziemlich extremistisch. Denn nach christlicher Soziallehre ist jeder Mensch eine einmalige Person, die als "Ebenbild Gottes" mit Würde ausgestattet ist. Mist ist nie die Person, sondern allenfalls ein Weltbild, welches diese Person aufgesogen hat oder eine Tat, für die auch auch Strafe verhängt werden kann. Und im optimalen Fall gelingt es einen, diese einmalige Person von diesem Weltbild zu befreien oder zur Reue der Tat zu bewegen.Weiter sagt die JU hier, Extremisten vertreten eine "Ideologie mit Gewalt". Leider ist hier unklar, ob der Satz im Aktiv oder Passiv geschrieben wurde. Setzen die Extremisten Gewalt ein, um ihre Ideologie umzusetzen oder würden diese Gewalt einsetzen, wenn die an der Macht sind? Dann bleibt die Frage, was ist Gewalt? Zählen dazu nur Schläge und Vandalismus oder kann Politik sehr verdeckt, nicht auch gewalttätig sein? Am Sonntag sendete der WDR den Beitrag: "Woher kommen die kleinen Preise?" Und was dort gesendet wurde, dass müsste weiteste Verbreitung finden. Aber auch unsere Politiker von der CDU haben ein Rundfunkgesetz mit erlassen, das die Sender nach kurzer Zeit zur Löschung ihrer Beiträge zwingt. Kritische Informationen, die die Politik der CDU hinterfragen werden so gelöscht und der CDU fällt es leichter, ihre Politik über die Köpfe der Menschen hinweg durchzusetzen. Unsoziale Welthandelsstrukturen bedeuten für viele Menschen Ausbeutung, Krankheit, Leid und früher Tod. Für diese Gewalt hat unsere sich christlich nennende CDU Mitverantwortung. Dazu schrieb Kardinal Josef Höffner, dessen 24 Todestag am 16.10.11 im Kölner Dom gedacht wurde in seinem Buch "Christliche Soziallehre "Das harte leidenschaftliche Ankämpfen gegen Armut, Hunger, Krankheit, Elend und Not ist eine christliche Pflicht. Voreiliges resignieren wäre keine Ergebung in den Willen Gottes....." sondern ein Verrat an Jesus. Aus der Sicht der künftigen Generationen und der armen Menschen auf der Erde ist die Politik der CDU eindeutig extremistisch. Wenn die JU da feststellt, "Jeder Extremist ist Mist", dann hoffe ich, dass die mal ihren Laden mit "leidenschaftlichen Ankämpfen" entmisten. Felix Staratschek


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