Der gerechte Haushalt

Geschlechtsneutral soll Wuppertals Haushalt nach Meinung der Grünen werden. Verwaltung und Politik sollten darauf achten, dass die Haushaltsmittel beiden Geschlechtern in gleichem Maße zugute kommen. Ein ehrenwertes Ziel. Aber wenn wir schon geschlechtergerecht haushalten, warum nicht auch altersgerecht? Die Aufteilung der Haushaltsgelder würde sicher noch komplizierter werden, würde aber zu einer noch umfassenderen Gerechtigkeit führen. Und wie steht es eigentlich mit Migranten? Müssten die nicht auch berücksichtigt werden? Wir sehen: Hier gibt es jede Menge Nachholbedarf. Und wenn wir dann letztendlich den gerechten Verteilungsschlüssel für die finanziellen Mittel der Stadt Wuppertal gefunden haben, bei dem auch wirklich alle gleich behandelt werden, dann können wir uns auch wieder mit gutem Gewissen den anderen Problemchen der Stadt widmen, wie z.B. der Unterbringung von Flüchtlingen, dem Döppersberg und den vielen anderen Baustellen.

Jürgen Koll


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